Monday, 9 December 2013

Homework: Integration

Ein Blogeintrag aus der Sicht der Frau Bahadir, um für den offenen Umgang zwischen Einheimischen unf Einwanderern zu werben.

Einwanderer, das Wort könnte man heutzutage genau so gut austauschen mit Asi, Dönerbraut, oder, noch schlimmer, aetzender Blutsauger. Viel Benachteiligung und Kritik gibt es in der heutigen Gesellschaft ich habe sie von beiden Seiten zu spüren gekriegt. Ich bin Türkin. Doch ich bin auch Deutsche. Beide meiner Nationalitäten haben mich aber abgestoßen und als Waisin aufwachsen lassen.
Als Integrationsspetialistin und als türkische Immigrantin in Deutschland bin ich mir besonders bewusst wie viel Separation es immer noch in unserer Kultur gibt. In Deutschland sind allein 8% der Bevölkerung Immigranten aus Regionen wie der Türkei, Polen und Italien. Seit dem zweiten Weltkrieg ist es nun schon so, und immer noch gibt es überall 'bullying', Angst vor dem Unbekannten nenne ich das, und ich finde dass wir uns eigentlich viel besser verstehen sollten. Diese Angst ist nicht nur vollkommen unnötig sondern sogar hinderlich. Um als Gemeinschaft zu funktionieren müssen wir uns über unsere Vorurteile und Voreingenommenheit hinweg setzen. 
Es ist bekannt, dass die Welt mehr und mehr globalisiert wird, darum ist es mir ein Wunder das manche Menschen immer noch so einer veralteten Denkweise nachgehen. Warum können wir nicht einfach offen miteinander umgehen? Ein bisschen Verständniss macht viel aus für Leute, wie mich, in einer internationalen Kultur. Viele Menschen sehen nicht ein, dass es wirklich nicht einfach ist so zwischen zwei Kulturen zu leben, wenn jemand einem mit ein wenig Interesse entgegenkommt, dann ist es auch für uns 'Einwanderer' einfacher uns zu integrieren. 
Eins muss man verstehen, Einwanderer, Türken, Immigranten, wir sind in der Regel keine 'schlechten' Menschen, die Proportion von aggressiven zu friedlichen ist wahrscheinlich genauso wie unter Deutschen, die Streitlustigkeit ist erst dann entstanden als sich beide Seiten unverstanden fühlten. Ich schlage vor, dass wir ein wenig geduldiger miteinander umgehen könnten und so die meisten unserer Probleme lösen können. Dazu gehört, dass die Einheimischen lernen müssen bereit zu sein, ihr Land mit anderen zu teilen, und das die Einwanderer lernen ihre neue Heimat zu respektieren wie sie auch ihr vorheriges Heimatland respektiert haben, und man kann nicht erwarten, dass man in einem Land leben darf ohne auch mit zu helfen.
Viele der Vorurteile stammen von dem Klischee das Ostländer faul und unmotiviert sind die nur von der Arbeit der fleißigen Deutschen profitieren. Und die Kehrseite dieser Idee ist, dass Einwanderer Deutsche für 'snobbisch' und unfreundlich halten. All dies ist wirklich unnötig. Lasst uns zusammen 'froh und munter sein'! Integration: die neueste Mode!

No comments:

Post a Comment